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Uraufführung am 16. Februar 2013 bei
BAYER KULTUR Leverkusen

Dresdner Vorpremiere am 3. Februar 2013

 

Der Zauberlehrling

oder
Wir wollen sein wie Gott

mit Friedrich-Wilhelm Junge und
dem Michael-Fuchs-Trio

Buch: Traute Schölling, Regie: Holger Böhme,
Bühne: Carsten Nüssler, Grafik: Steffen Knopek

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Wir müssen doch nicht alles machen, was wir können. Nein, wir müssen es nicht. Aber? Aber wir werden es machen. Und weshalb? Weil wir es nicht ertragen, wenn der kleinste Zweifel bleibt, ob wir es wirklich können. 
Hans Blumenberg

Darf der Mensch alles was er kann?
Goethes Zauberlehrling muss Fehler machen um zu lernen. Doch was, wenn kein Meister rettend herbeieilt? Soll er aufhören zu lernen, aufhören, Fehler zu machen?
Wird die Zukunft der Menschen von dem abhängen, was sie tun oder von dem, was sie lassen, indem sie Techniken und Erfindungen nicht umsetzen?
Wie hoch ist der Preis des Fortschritts?

Texte aus der Bibel stehen im Programm neben Mythen der Antike, das Märchen "Vom Fischer und seiner Frau" der Gebrüder Grimm neben Andersens "Kaiser und Nachtigall" und Struwwelpeters "Gar trauriger Geschichte mit dem Feuerzeug". Es gibt Literatur von Goethe bis Ensikat, von Fontane bis zum "Hase im Rausch". Und es gibt natürlich ganz viel Musik und Bilder, die das Unterhaltsame und Sinnliche dieses Theaterabends noch verstärken.

Spieldauer: ca. 1:50 h mit Pause

(siehe auch Rezension in den DNN)